Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält die Weltwirtschaft trotz des Energie-Schocks infolge des Iran-Konflikts für widerstandsfähiger als zuletzt befürchtet, warnt IWF-Chefin Kristalina Georgieva jedoch vor anhaltenden Risiken.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Einschätzung zur Konjunktur aktualisiert und sieht die globale Wirtschaft weniger stark belastet als noch vor Wochen angenommen. IWF-Chefin Kristalina Georgieva erklärte, Volkswirtschaften weltweit hätten sich als erstaunlich robust gegenüber dem Energie-Schock erwiesen, der durch die Spannungen rund um den Iran und die Zuspitzung am Golf entstanden sei.

Hintergrund: Energie-Schock und steigende Ölpreise

Hintergrund der Neubewertung ist der Anstieg der Ölpreise auf den höchsten Stand seit Anfang Juni nach erneuter Eskalation im Iran-Krieg. Der IWF warnt zugleich vor wirtschaftlichen Schäden, sollte es in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Seestraßen für den globalen Öltransport, zu weiteren Zwischenfällen kommen. Georgieva bezeichnete die Lage als fragil, aber beherrschbar.