Die iranische Regierung hat gegen einen mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer und den dadurch verursachten Tod eines Matrosen scharf protestiert und den Geschäftsträger der ukrainischen Botschaft in Teheran ins Außenministerium einbestellt.

Nach Darstellung des iranischen Außenministeriums ereignete sich der Angriff auf das iranische Frachtschiff am Samstag im Kaspischen Meer und führte zum Tod eines Besatzungsmitglieds. Das Ministerium erklärte, der Vorfall werde nicht ohne Reaktion bleiben, hieß es weiter. Zudem sei ein weiterer Matrose bei dem Angriff am Samstag verletzt worden.

Das iranische Außenministerium bezeichnete den Angriff als Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte, und als Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Attacke zeuge von der fortbestehenden irrationalen und feindseligen Haltung des Regimes in Kiew gegenüber Teheran, erklärte das Außenmisterium. Der diplomatische Protest wurde offiziell vom Außenministerium in Teheran über die staatliche Nachrichtenagentur IRNA übermittelt.