Die indische „Kakerlaken"-Bewegung hat nach einem der größten Protestmärsche in Neu Delhi seit Jahren weitere Aktionen angekündigt, während Oppositionsführer Gandhi an einer Sitzblockade vor der Residenz von Premierminister Modi teilnahm.
Die indische „Kakerlaken"-Bewegung hat nach einem der größten Protestmärsche in Neu Delhi seit Jahren weitere Aktionen angekündigt, während Oppositionsführer Gandhi an einer Sitzblockade vor der Residenz von Premierminister Modi teilnahm. Ein Marsch zum Parlament sollte den Forderungen nach Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan Nachdruck verleihen.
Hintergrund der Bewegung
Die Protestbewegung war vor zwei Monaten entstanden, nachdem ein oberster Richter arbeitslose junge Menschen als Kakerlaken bezeichnet hatte. Aus dieser Äußerung entwickelte sich die inzwischen unter dem Namen „Kakerlaken" bekannte Jugendbewegung, deren Gründer Abhijeet Dipke ist.
Der Marsch war eine der größten Protestaktionen in Neu Delhi seit Jahren. Zu Wochenbeginn hatte es zahlreiche Verletzte gegeben. Die Polizei ging gegen die Demonstranten vor, was den Protest gegen Bildungsminister Pradhan weiter anheizte.
