Das Institut für Höhere Studien (IHS) rechnet in seiner Mittelfristprognose bis 2030 mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von nur einem Prozent pro Jahr in Österreich.
Wachstum deutlich unter Vorjahresniveau
Das Institut für Höhere Studien (IHS) rechnet in seiner Mittelfristprognose bis 2030 mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von nur einem Prozent pro Jahr in Österreich. IHS-Chef Holger Bonin präsentierte die Ergebnisse am Donnerstag. Er warnte, "Österreichs Wirtschaft wird auf absehbare Zeit auf Handbremse fahren". Das erwartete Wirtschaftswachstum von durchschnittlich je einem Prozent pro Jahr bis 2030 ist trotzdem deutlich niedriger als der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von 1,9 Prozent.
Die Prognose des IHS sieht vor, dass die österreichische Wirtschaft im Prognosezeitraum annähernd so stark expandiert wie der Euroraum, für den das Institut 1,1 Prozent Wachstum erwartet. Bei den Gesamtexporten von Waren und Dienstleistungen wird der Zuwachs voraussichtlich 2,0 Prozent betragen. Mit 1,9 Prozent pro Jahr dürften die Gesamtimporte nur geringfügig langsamer als die Exporte expandieren, sodass von der Außenwirtschaft insgesamt ein annähernd neutraler Wachstumsbeitrag ausgeht.