Die Gewerkschaft IG Metall hat am Freitag in Berlin und parallel in Völklingen im Saarland demonstriert und dabei verlässliche politische Rahmenbedingungen für den Umbau zu klimafreundlicher Stahlproduktion, den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie Schutz vor Billigimporten und unfairen Wettbewerbsbedingungen gefordert.

Der Protestzug in Berlin begann am Vormittag um 10.00 Uhr am Brandenburger Tor. Von dort zogen die Stahlarbeiter zum Bundeswirtschaftsministerium, um angesichts der Krise in der Stahlindustrie Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Die Gewerkschaft will damit auf die Bedeutung einer wettbewerbsfähigen Stahlindustrie aufmerksam machen.

Verlauf und Beteiligung in Berlin

Ab 11.00 Uhr war im benachbarten Invalidenpark eine Kundgebung geplant, zu der rund eintausend Teilnehmer erwartet wurden. Die IG Metall rechnete mit Teilnehmern von etwa 30 Betrieben der Stahlindustrie aus dem ganzen Bundesgebiet, insgesamt rund Tausend Menschen. Die Kundgebung stand unter dem Motto "Stahl hat Zukunft – bei uns!".