Dubai, 15 September 2026
Drohnenangriffe der Huthi haben eine mehr als 1.200 Kilometer lange saudische Pipeline stillgelegt und verschärfen die ohnehin angespannte Lage an den Exportrouten des Königreichs.
Die Pipeline, die den Osten Saudi-Arabiens mit Exportmärkten verbindet, ist nach Drohnenangriffen der Huthi außer Betrieb. Die mehr als 1.200 Kilometer lange Leitung gehört zu den zentralen Transportwegen des Königreichs und ist nun ein weiterer Baustein in einer Kaskade von Störungen, die Riads Energiewirtschaft treffen. Branchenkreise werten den Vorfall als Teil einer koordinierten Druckanwendung auf Saudi-Arabiens Exportinfrastruktur.
Eingekreist zwischen Hormus und Bab al-Mandab
Wie die Lage in der Region zeigt, sind die Seewege für saudische Exporte bereits stark eingeengt. Im Osten Saudi-Arabiens ist die Passage aus dem Persischen Golf über die Straße von Hormus weitestgehend blockiert, im Westen schließt sich Bab al-Mandab – damit werden die möglichen Exportrouten massiv eingeschränkt. Diese Verengung an beiden Flanken lässt dem Königreich nur wenige Ausweichrouten, um seine Öl- und Gaslieferungen auf den Weltmarkt zu bringen.
