Ein herrenloses Stand-up-Paddle-Board hat in der Nacht auf Freitag einen Großeinsatz von Wasserrettung, Rotes Kreuz und Polizei am Fuschlsee im Salzburger Flachgau ausgelöst, der gegen Mitternacht ohne Fund beendet wurde.
Der Alarm ging am späten Donnerstagabend ein, als Passanten beziehungsweise Anrainer ein treibendes Brett auf dem Wasser bemerkten und die Rettungskräfte verständigten. Der Alarmkreis Fuschlsee wurde daraufhin gemeinsam mit den Ortsstellen Salzburg Stadt des Roten Kreuzes aktiviert. Mehrere Bootsbesatzungen und ein Hubschrauber suchten den See und die Uferbereiche unter anderem rund um Schloss Fuschl, Mostbirnbaum und entlang der Gemeindestraßen rund um das Gewässer ab.
Ablauf des Großeinsatzes
Die Einsatzkräfte gingen zunächst davon aus, dass eine Person im Wasser in Not geraten sein könnte, weshalb der Große Sucheinsatz mit einem Großaufgebot an Rettungsmitteln gefahren wurde. Auch die Polizei war im Einsatz und prüfte parallel, ob eine Vermisstenmeldung vorliege. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war zum Zeitpunkt der Suche keine Vermisstenanzeige bei den Beamten eingegangen.
