Der Heidelberger Druckmaschinen-Konzern verzeichnete im vergangenen Quartal einen Umsatzrückgang von mehr als 60 Millionen Euro im Jahresvergleich und führt dies wesentlich auf das Auslaufen eines staatlich subventionierten Investitionsprogramms in Italien zurück.
Heidelberger Druckmaschinen teilte mit, dass das Ende eines staatlich geförderten Investitionsprogramms in Italien das abgelaufene Quartal erheblich belastet habe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei der Umsatz in diesem Bereich um mehr als 60 Millionen Euro zurückgegangen. Das Unternehmen bezifferte den Effekt damit als einen wesentlichen Einzelfaktor für die schwache Geschäftsentwicklung.
Das Investitionsprogramm war nach Unternehmensangaben staatlich subventioniert und hatte über mehrere Quartale hinweg für eine verstärkte Nachfrage nach Druckmaschinen aus dem italienischen Markt gesorgt. Mit dem Wegfall dieser Förderung entfiel dieser Nachfrageimpuls, sodass die italienischen Kunden im aktuellen Berichtszeitraum deutlich weniger Bestellungen auslösten als im Vorjahr.
