Wien, 16 Juni 2026
Die Kamala Harris hat bei einer Diskussion in der Wiener Hofburg den Donald Trump scharf angegriffen und ihm vorgeworfen, den Krieg gegen den Iran ohne politische Notwendigkeit begonnen zu haben.
Die Kamala Harris hat bei einem Auftritt in Wien scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt. Bei einer Diskussion im Konferenzsaal der Wiener Hofburg warf sie Trump vor, einen Krieg gegen den Iran vom Zaun gebrochen zu haben, der aus ihrer Sicht vermeidbar gewesen wäre. Harris war für das Gespräch mit dem Arnold Schwarzenegger nach Österreich gereist.
Inhaltlich griff Harris vor allem die Begründung der US-Regierung für den Militäreinsatz an. Sie sagte, es habe keine politische Notwendigkeit für ein militärisches Vorgehen gegen den Iran gegeben. Auf die Frage, ob der Iran-Krieg notwendig gewesen sei, antwortete Harris mit einem klaren "Auf keinen Fall". Sie wählte damit eine deutliche Sprache, die im Saal auf Applaus stieß.
