Erwin Hameseder, Vorsitzender der österreichischen Wehrdienstkommission, fordert eine Einigung zur Verlängerung des Wehrdienstes bis spätestens Anfang Juni.
Druck von Hameseder wächst
Hameseder besteht darauf, dass eine Entscheidung über die Verlängerung des Wehrdienstes bis Ende Mai oder Anfang Juni getroffen wird. Sollte die Regierung keine Einigung erzielen, droht er mit Protesten. "Wertvolle Zeit geht verloren", warnte Hameseder und betonte die Dringlichkeit einer Lösung.
Der Generalmajor und Milizbeauftragte der Regierung hält es für unakzeptabel, den Wehrdienst zu verlängern, ohne auch den Zivildienst auszuweiten. Eine Reform müsse sicherstellen, dass der Zivildienst zwölf Monate dauert und aktiv zum Zivilschutz beiträgt. Organisationen wie die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die Arbeiter-Samariter-Bund unterstützen diese Forderung.
