Der britische Premierminister Keir Starmer hat in der Grafschaft Berkshire einen Anstieg der britischen Verteidigungsausgaben um 15 Milliarden Pfund über die nächsten vier Jahre angekündigt und den Plan als größte Aufstockung der Verteidigungsausgaben seit dem Ende des Kalten Krieges bezeichnet.

Mit der am Montag vorgestellten Verteidigungsoffensive will die Regierung in London die Militärausgaben deutlich erhöhen. Insgesamt sollen in den kommenden vier Jahren rund 298 Milliarden Pfund in die Modernisierung der Streitkräfte fließen, umgerechnet etwa 340 bis 347 Milliarden Euro. Damit würden die jährlichen Verteidigungsausgaben von derzeit 54 Milliarden Pfund auf 80 Milliarden Pfund im Jahr 2029 steigen.

Starmer sprach von der größten Aufstockung der Verteidigungsausgaben seit dem Ende des Kalten Krieges. Diese gebe der Armee die Mittel, die sie brauche, um die Nation zu verteidigen. Mit den zusätzlichen Mitteln solle die Royal Navy zu einer hybriden Flotte mit unbemannten Schiffen umgebaut und der gesamte militärische Einsatzansatz grundlegend neu aufgestellt werden.