Rund 600 Anwohner der ostbelgischen Gemeinden Waimes und Bütgenbach in der Provinz Lüttich sind am Samstag wegen eines großflächigen Waldbrands im Hohen Venn in Sicherheit gebracht worden, während die Feuerwehr den Brand an der Grenze zu Deutschland bekämpft.
Die Anweisung zur Evakuierung erfolgte am Samstag, nachdem ein Feuer im Naturgebiet Hohes Venn, nahe der deutschen Grenze, ausgebrochen war und sich unter den aktuellen Wetterbedingungen rasch ausbreitete. Betroffen sind die beiden Gemeinden Waimes und Bütgenbach, aus denen rund 600 Bewohner in Sicherheit gebracht werden mussten, wie die lokalen Behörden mitteilten.
Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Samstag mit der Eindämmung des Brandes beschäftigt. Das Hohe Venn, ein Hochmoor- und Waldgebiet in Ostbelgien, gilt als schwer zugängliches Gelände, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwert. Nach Angaben aus den spanischsprachigen Quellen, auf die sich die Berichterstattung stützt, schlugen erste Löscharbeiten zunächst fehl, da sich die Windverhältnisse änderten und der Rauch sich in der Region ausbreitete.
