Auf der zweiten EU-Geberkonferenz für die Palästinenser in Brüssel haben internationale Geber rund 884 Millionen Euro für die frühe Wiederaufbauphase im Gazastreifen zugesagt; gleichzeitig stellte EU-Kommissarin Dubravka Suica die Initiative „Team Gaza“ zur Koordinierung der Hilfen vor.

An der inzwischen zweiten Geberkonferenz der EU für die Palästinenser rund um die Folgen des Gaza-Kriegs nahmen auch Vertreter der USA sowie des von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen „Friedensrats“ teil. Bei dem Treffen von mehr als 60 Delegationen sollte es unter anderem um die finanzielle Stabilität der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gehen. Internationale Geber haben rund 884 Millionen Euro für die „frühe Wiederaufbauphase“ im Gazastreifen in Aussicht gestellt, wie die EU-Kommission am Montag mitteilte.

„Team Gaza“ bündelt internationale Hilfen

Die Finanzhilfe wird in der von Suica angekündigten Initiative „Team Gaza“ gesammelt. Die Initiative solle dabei helfen, die Hilfe der EU-Länder und ihrer internationalen Partner im Gazastreifen zu koordinieren, sagte die Kommissarin. Teil der Initiative sind neben EU-Ländern wie Österreich etwa Großbritannien, Norwegen, Japan und die Schweiz. Der Kommission zufolge haben auch Australien und Kanada Interesse an einer Beteiligung bekundet.