In Österreich können ab Montag fünf Volksbegehren eine Woche lang in Eintragungslokalen sowie online mittels elektronischer Signatur unterzeichnet werden; die Initiativen decken Themen von Verhütung und Polizei-Personal über Wahlpflicht und Karfreitag bis zur Parlaments-Transparenz ab.
Wer in Österreich politische Anliegen auf die nationale Agenda setzen will, kann dies ab Montag tun: Fünf Volksbegehren treten in den einwöchigen Eintragungszeitraum ein. Unterzeichnet werden können die Volksbegehren in einem beliebigen Eintragungslokal in ganz Österreich und online mittels elektronischer Signatur. Wichtig ist dabei: Eine vor dem Eintragungszeitraum abgegebene Unterstützungserklärung zählt bereits als Stimme für das jeweilige Volksbegehren, eine nochmalige Unterschrift ist dann nicht mehr möglich.
„Gratis Verhütung für alle"
Das inhaltlich breiteste Anliegen ist „Gratis Verhütung für alle". Die Initiative verlangt unter anderem die kostenlose Abgabe von Kondomen und Lecktüchern in Drogerien und Apotheken sowie ebenfalls gratis hormonelle wie nicht-hormonelle Verhütung und die Pille danach. Außerdem soll es in Bildungseinrichtungen umfassende sexualpädagogische Aufklärung geben. Damit verbindet die Initiative Versorgung, Aufklärung und Prävention in einem Bündel.
