In der Marktgemeinde Traisen im Bezirk Lilienfeld (Niederösterreich) sind fünf junge Weißstörche am Nest auf dem Rathaus mit individuellen Ringen versehen worden.
Die Aktion fand am Nest hoch oben auf dem Dach des Traisner Rathauses statt. Vogelexpertin Karin Donnerbaum wurde in die Höhe gehoben, um an das Nest heranzukommen und die Beringung der Storchenküken fachgerecht durchzuführen. Wie die Marktgemeinde mitteilte, wurde Donnerbaum ebenso wie allen weiteren Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz "in luftiger Höhe" gedankt.
Bei einer Beringung erhielten die Storchenküken ihre individuellen Ringe. Diese Ringe funktionieren nach Angaben der Gemeinde wie ein erster "Ausweis" für die Tiere und ermöglichen es Fachleuten, die Vögel später eindeutig zu identifizieren. Die Beringung gilt als wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
Beringung als "Ausweis" für die Jungstörche
Fünf junge Störche haben nun in der Marktgemeinde Traisen, Bezirk Lilienfeld, ihren ersten offiziellen "Behördentermin" hinter sich. Das teilte die Marktgemeinde mit und wählte damit eine augenzwinkernde Formulierung für die wissenschaftliche Routine.
