Eine französische Patientin, die sich im Zuge eines Hantavirus-Ausbruchs auf einem Kreuzfahrtschiff infiziert hat, befindet sich in kritischem Zustand und wird mit einer künstlichen Lunge behandelt, wie ein Arzt des Pariser Krankenhauses am Dienstag bestätigte.

Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff MV Hondius

Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius hat sich mittlerweile auf insgesamt 11 gemeldete Fälle ausgeweitet, von denen neun bestätigt wurden. Drei Menschen sind bereits an den Folgen der Infektion gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte, dass bisher nur Passagiere und Besatzungsmitglieder des Schiffes betroffen sind.

"Im Moment gibt es keine Anzeichen dafür, dass wir den Beginn eines größeren Ausbruchs sehen", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er fügte jedoch hinzu: "Aber natürlich könnte sich die Situation ändern, und angesichts der langen Inkubationszeit des Virus ist es möglich, dass wir in den kommenden Wochen weitere Fälle sehen werden."