Paris, 05 Juli 2026
Frankreichs Fußballnationalmannschaft trifft am Samstag um 23:00 Uhr Ortszeit im Achtelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft auf Paraguay, das im Elfmeterschießen gegen die deutsche Mannschaft gewonnen hatte.
Update vom 5. Juli 2026: Deschamps sprach nun öffentlich vor dem Duell und benannte Paraguay als klassische südamerikanische Auswahl mit großer Zweikampfstärke; zugleich rückten die Offensivspieler Crystal-Palace-Knipser Jean-Philippe Mateta und Rayan Cherki von Manchester City stärker in den Kader der Franzosen.
Was ist neu seit dem 4. Juli 2026
Frankreich, das seinen Anhang als „Les Bleus" kennt und seit Jahrzehnten zu den Turnierfavoriten zählt, geht als Weltranglistenerster in diese Partie. Der scheidende Teamchef Didier Deschamps, der die Mannschaft 2018 zum Weltmeistertitel und 2022 als Vizeweltmeister führte, warnte vor dem kommenden Gegner.
Frankreichs Offensivformation
„Ich habe mir Paraguay angesehen: Was sie erreicht haben, ist kein Unfall. Es ist ein typisches südamerikanisches Team, sehr stark im Zweikampf, sehr zäh, und sie haben auch sehr gute Spieler", sagte Deschamps über den kommenden Achtelfinalgegner. Seine Mannschaft müsse sich auf einen physisch fordernden Abend einstellen.
Frankreichs Offensivformation besteht aus fünf Angreifern: Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Michael Olise, Bradley Barcola und Désiré Doué. Alle 13 Turniertore der Franzosen in ihren vier Spielen wurden von diesen fünf Spielern erzielt. Allein Mbappé und Dembélé trafen dabei zehnmal.
Dabei ist die Rollenverteilung klar definiert: Während Mbappé und Dembélé als Hauptangreifer auftreten, agiert Michael Olise bislang ausschließlich als Spielmacher und Vorbereiter. Der 22-jährige Offensivakteur verzeichnete im Turnierverlauf vier Vorlagen und 38 offensive Aktionen – die meisten aller Spieler.
Auf dem linken Flügel teilen sich Barcola und Doué die Spielzeit, wie die Berichterstattung hervorhebt: „Barcola und Doue teilen sich den Platz am linken Flügel". Von der Bank aus können zudem Rayan Cherki von Manchester City und Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace in die Partie eingreifen.
Paraguays Weg ins Achtelfinale
Paraguays Mannschaft, bekannt unter dem Spitznamen „Albirroja" (Weiß-Rot), hat durch ihren Sieg gegen Deutschland für Aufsehen gesorgt. Das Weiterkommen in der Runde der besten 16 wurde im Elfmeterschießen gesichert, nachdem Julio Enciso die Südamerikaner zwischenzeitlich in Führung gebracht hatte.
Der 22-jährige Enciso, Schlüsselspieler der paraguayischen Offensive, hat im Turnier zwei Tore erzielt und eine Vorlage gegeben – damit war er an sämtlichen Treffern Paraguays beteiligt. Gegen die deutsche Auswahl traf er zur Führung und ebnete so den Weg zum späteren Erfolg im Elfmeterschießen.
Enciso sendete vor dem Duell mit Frankreich eine klare Botschaft: „Wir haben vor niemandem Angst. Wir wissen, was wir können und werden jedem, der auf uns trifft, Schaden zufügen". Die paraguayische Mannschaft verfüge über eine kompakte Defensive, großen Teamgeist und hohe Zweikampfhärte, heißt es in der Analyse.
