Frankreich plant, zwei in der Europäischen Union verbotene Insektengifte wieder zuzulassen, die als "Bienenkiller" bekannt sind, und löst damit Kritik von Umweltorganisationen aus.

Hintergrund der Wirkstoffe

Frankreich erwägt, die beiden Wirkstoffe Acetamiprid und Flupyradifuron wieder für den Einsatz in der Landwirtschaft freizugeben, obwohl sie EU-weit als bienenschädlich eingestuft sind. Wie aus Berichten hervorgeht, bereitet die Regierung einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, der demnächst in der Nationalversammlung beraten werden soll. Die Initiative stößt auf scharfen Widerstand von Umweltverbänden und Imkern.

Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über die Zukunft der europäischen Landwirtschaft und den Schutz von Bestäubern. Befürworter argumentieren mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Wirkstoffe für einzelne Ackerkulturen, Kritiker sehen darin eine Abkehr von gemeinsamen europäischen Umweltstandards. Auch andere EU-Länder beobachten die Entwicklung mit Aufmerksamkeit.