Paris, 24 Juni 2026
Frankreich hat einen ersten bestätigten Ebola-Fall im Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet, wie das Gesundheitsministerium in Paris mitteilte.
Bei dem Patienten handelt es sich um einen Arzt, der zuvor humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo geleistet hatte und nach seiner Rückkehr nach Frankreich Fieber sowie leichte Symptome entwickelte. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurde der Betroffene direkt nach seiner Ankunft in ein Krankenhaus gebracht und isoliert. Der Ort, an dem sich der Patient aufhält, wurde nicht bekanntgegeben; das Ministerium erklärte lediglich, es handle sich um Festland-Frankreich.
Der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte in Genf: "Das Risiko für den Rest der Welt bleibt dennoch niedrig." Auch der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros, sagte, es gebe keinen Anlass für Panik. Die WHO hat ihre Risikoeinschätzung für Ebola trotz des ersten Falls in Frankreich nicht erhöht. Nach WHO-Angaben geht es dem Patienten den Umständen entsprechend gut.
