Der Christopher Street Day in Frankfurt ist am Sonntag nach vier Tagen mit einem Straßenfest am Main zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke zu Ende gegangen, während die Polizei weiterhin wegen queerfeindlicher Angriffe im Vorfeld der Parade ermittelt.

Zehntausende Menschen haben am Wochenende in Frankfurt den Christopher Street Day gefeiert. Die Veranstalter hatten nach Angaben einer Polizeisprecherin insgesamt mit etwa 150.000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet. „Insgesamt vier Tage Party mit Sonne, Musik und Regenbogenflaggen neigen sich dem Ende zu", hieß es zum Abschluss.

Höhepunkt war am Samstag die große Parade durch die Frankfurter Innenstadt, die unter dem Motto „Demokratie braucht keine Alternative" stand. Nach Angaben der Polizei nahmen 15.000 bis 17.000 Menschen teil und damit rund 5.000 mehr als erwartet. Für die Parade hatten sich 120 Gruppen angemeldet und damit mehr als im Vorjahr. „Nach Angaben der Polizei verlief die Parade ohne Zwischenfälle." Die Demonstration sollte auf die Rechte, Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von LSBTIQ+-Menschen aufmerksam machen.

Am Sonntag ging das Fest mit einem Straßenfest am Main, zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke, weiter. Auf dem Programm stand unter anderem ein ökumenischer Gottesdienst im Kaiserdom zum Gedenken für die an AIDS-Verstorbenen.

Angriffe vor der Parade