Ein 60-jähriger Mann aus dem Flachgau ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat dabei rund 280.000 Euro verloren, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Was ist neu seit dem 16. Juli 2026

Die Ermittlungen gehen von einem klassischen Anlagebetrug aus, bei dem dem Opfer über angebliche Kryptowährungsbörsen hohe Renditen versprochen worden seien, berichtete die Polizei. Der 60-Jährige aus dem Flachgau habe demnach über einen längeren Zeitraum immer wieder Geldbeträge überwiesen, bevor er die Masche erkannte.

Die Täter sollen dem Geschädigten mehrere Plattformen mit angeblichem Sitz in Singapur, Litauen, Malta und Hongkong präsentiert haben. Hinter den Internetadressen und Firmenkonstrukten steckten nach bisherigem Ermittlungsstand jedoch keine regulierten Handelsplätze für Kryptowährungen, sondern fingierte Anlageplattformen, die ausschließlich der Geldabschöpfung dienten.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 280.000 Euro, wie die Polizei bestätigte. Der Fall reiht sich in eine Serie von Betrugsversuchen ein, die in den vergangenen Monaten im Land Salzburg registriert wurden. Die Ermittler warnen ausdrücklich vor vermeintlichen Online-Brokern, die mit vermeintlich sicheren Investments in Kryptowährungen werben.

Was ist neu seit dem 16. Juli 2026

Wie die Masche funktioniert

Seit der letzten Berichterstattung am 16. Juli 2026 hat die Polizei Salzburg den Fall öffentlich bestätigt und konkrete Zahlen zum Schaden genannt. Demnach handelt es sich bei dem Geschädigten um einen 60 Jahre alten Mann aus dem Flachgau, der durch Anlagebetrug rund 280.000 Euro verlor. Bisher lagen der Redaktion nur Hinweise auf einen laufenden Ermittlungskomplex vor, nun sind die Eckdaten des konkreten Falls offiziell.

Im Vergleich zum bisher bekannten Stand ergeben sich aus der neuen Mitteilung mehrere Klarstellungen: So ist nunmehr gesichert, dass der Geschädigte aus dem Flachgau stammt, der Schaden sich auf 280.000 Euro beläuft und die Masche dem Muster eines klassischen Anlagebetrugs folgt. Die in den Vortagen kursierenden Gerüchte über angeblich noch höhere Summen oder einen anderen Tatort haben sich damit nicht bestätigt.

Die Polizei hat zudem die Vorgehensweise der Täter näher beschrieben. Demnach wurde das Opfer über mehrere angebliche Kryptowährungsbörsen kontaktiert, die ihren Sitz vorgeblich in Singapur, Litauen, Malta und Hongkong haben sollten. Diese Firmensitze gelten bei Ermittlern als typische Konstrukte internationaler Betrüger-Netzwerke, da sie für österreichische Behörden schwer zu erreichen sind und die rechtliche Verfolgung erschweren.

Hinweise der Polizei und der Abhilfestelle

Wie die Masche funktioniert

Beim Anlagebetrug über gefälschte Kryptobörsen werden potenzielle Opfer meist per Telefon, E-Mail oder über soziale Netzwerke kontaktiert. Die Täter treten als angebliche Broker oder Vermögensberater auf und versprechen hohe Gewinne durch den Handel mit Kryptowährungen. Tatsächlich existieren die Plattformen nicht oder sind reine Attrappen, auf denen Ein- und Auszahlungen nur simuliert werden.