Die Wiener Polizei hat am 16. Juli 2026 im 1. Bezirk (Innere Stadt) einen 41-jährigen kroatischen Staatsbürger festgenommen, der seit Mitte April 2026 mehr als 70 Betrugsdelikte in Wien begangen haben soll, indem er eine erfundene Notlage vortäuschte.

Den Zugriff meldete die Wiener Polizei am Montag nach monatelangen Ermittlungen. Demnach sei es Beamten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt gelungen, den Verdächtigen nach einer über mehrere Monate andauernden Betrugsserie vorwiegend im 1. Bezirk auf frischer Tat zu ertappen und festzunehmen. Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete die Einlieferung in eine Justizanstalt an.

Laut Polizei soll der Mann seit Mitte April mehr als 70 Betrugsdelikte durch das Vortäuschen einer Notlage begangen haben. Die bekannte Schadenssumme beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Die Ermittler rechnen jedoch damit, dass die tatsächliche Zahl der Opfer deutlich höher liegt.