Biarritz, 25 Juni 2026
Beim Abbruch eines Abschnitts der Steilküste unterhalb des Leuchtturms von Biarritz ist am Mittwochabend eine Taucherin ums Leben gekommen, eine zweite wird nach Behördenangaben seit Donnerstagmorgen vermisst.
Nach Angaben der Präfektur befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks drei Taucherinnen und Taucher in der Nähe der Unglücksstelle an der Steilküste von Biarritz im Südwesten Frankreichs. Etwa 2.000 Kubikmeter Fels lösten sich demnach am Mittwochabend unterhalb des Leuchtturms und stürzten ins Meer.
Hintergrund: Was am Mittwochabend geschah
Eine Taucherin starb nach Behördenangaben infolge des Felssturzes. Eine zweite Person wurde am Donnerstagmorgen weiter vermisst, wie die Präfektur mitteilte. Die dritte Taucherin überlebte demnach den Vorfall unverletzt, erlitt jedoch einen Schock und wurde von Rettungskräften versorgt.
Der Augenzeuge Vincent Pariset, 45 Jahre alt, hielt sich nach eigenen Angaben mit seiner Tochter am Strand auf und war dort Stand-up-Paddling, als sich der Felsabbruch ereignete. Gegenüber Medien beschrieb er die Folgen des Aufpralls als gewaltig. „Es war ohrenbetäubend“, sagte Pariset. Außerdem erklärte er: „Wir hatten wirklich Angst, als wir gesehen haben, wie ein ganzer Abschnitt der Steilküste einstürzte.“
