Kopenhagen, 16 Juni 2026

Die Europäische Umweltagentur (EEA) mit Sitz in Kopenhagen hat in ihrem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 96 Prozent der europäischen Badegewässer als ausreichend und 85 Prozent als „ausgezeichnet" eingestuft.

Datengrundlage und Methodik

Die EEA analysierte Daten von mehr als 22.000 Badeplätzen in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Albanien und der Schweiz. Die Bewertung stützt sich auf Untersuchungen der vergangenen vier Badesaisonen. Geprüft wird die Belastung mit Fäkalbakterien, insbesondere mit intestinalen Enterokokken und Escherichia coli, die beim Menschen Magenbeschwerden, Durchfall und Infektionen auslösen können und vor allem aus Abwässern sowie aus der Landwirtschaft stammen.

Laut einem Bericht der Europäischen Umweltagentur ist die Wasserqualität bei 90,9 Prozent der untersuchten Badeplätze an Meeren, Seen und Flüssen exzellent. Dies trifft auf 2082 von knapp 2300 Badestellen zu. Deutschland belegt damit im EU-weiten Vergleich Rang 7 von 29 untersuchten Ländern. 136 Badeplätze erhielten das Prädikat „gut", 26 Badeplätze erhielten das Prädikat "ausreichend". Deutschlands Badeplätze an Seen, Flüssen und Meeren wurden laut Bericht zu über 90 Prozent mit "exzellent" bewertet.