Eine Gruppe von EU-Mitgliedstaaten drängt darauf, eine Mehrheit zu bilden, die die Europäische Kommission dazu verpflichten würde, eine Einschränkung des Handels mit illegalen israelischen Siedlungen vorzuschlagen, was zu einer Konfrontation mit der Exekutive unter Ursula von der Leyen führt, wie Diplomaten sagten.

Der Vorstoß wird von einer Koalition aus Hauptstädten, darunter Belgien, die Niederlande und Spanien, vorangetrieben, wie vier Diplomaten unter der Bedingung der Anonymität Journalisten mitteilten, da die Gespräche sensibel seien. Mehrere andere EU-Regierungen unterstützen das Vorhaben ebenfalls, aber die Diplomaten wollten sich nicht dazu äußern, welche dies allesamt sind. Ziel ist es, die Kommission, die das alleinige Recht hat, EU-Handelsmaßnahmen vorzuschlagen, dazu zu bringen, ein konkretes Verbot des Handels im Zusammenhang mit Siedlungen in besetztem Gebiet vorzulegen, das die EU nach internationalem Recht als illegal betrachtet.