Die Führung der Europäischen Kommission hat sich am Freitag auf eine robustere Handelspolitik gegenüber China geeinigt, mit dem Ziel, die EU-Industrien vor dem zu schützen, was Beamte als neuen "China-Schock" billiger Importe bezeichnen.
Die Entscheidung fiel im Anschluss an eine seltene, auf Peking fokussierte Debatte unter den Kommissionsmitgliedern in Brüssel. Handelskommissar Maros Sefcovic legte die Begründung für stärkere Abwehrmaßnahmen dar und argumentierte, dass die Deindustrialisierung in Teilen des europäischen Kontinents bereits sichtbar sei.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, unterstützt den härteren Ansatz. Ziel der Debatte sei es laut Beamten gewesen, sicherzustellen, dass keiner der anderen 26 Kommissare Zweifel an der Schwere der Probleme habe, mit denen die EU konfrontiert sei.
