Vertreter der EU-Mitgliedstaaten und des Europaparlaments haben sich am 13. Juni 2026 auf eine Reform der Fluggastrechte geeinigt, die die bisherigen Entschädigungszahlungen bei Verspätungen unverändert lässt.

Einigung nach jahrelangem Streit

Die Einigung ist das Ergebnis jahrelanger und zuletzt stockender Verhandlungen zwischen EU-Staaten und Europaparlament über eine Reform der Fluggastrechte. „Nach jahrelangen Verhandlungen um Fluggastrechte in der EU ist klar: Es bleibt bei den bisherigen Entschädigungszahlungen bei Verspätungen." Damit setzten sich die Abgeordneten gegen Forderungen mehrerer Mitgliedstaaten durch, die den Schwellenwert auf vier Stunden anheben und die Beträge senken wollten. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) begrüßte die Einigung. „Deutschland hatte sich für die Beibehaltung der Drei-Stunden-Regelung eingesetzt", erklärte sein Ministerium.