Die EU-Außenministerinnen und -Außenminister haben am Montag in Luxemburg ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das insgesamt 34 Personen und 47 Organisationen oder Unternehmen betrifft.
Das Paket besteht aus mehreren Säulen. Im Zentrum stehen sieben Personen und 21 Organisationen, die Russlands Militär- und Rüstungsindustrie unterstützen oder deren Aktivitäten in Drittstaaten ermöglichen. "Konkret verhängt richten sich die neuen Sanktionen gegen sieben Personen und 21 Organisationen, die Russlands Militär- und Rüstungsindustrie unterstützen oder deren Aktivitäten in Drittstaaten ermöglichen." Dazu zählen nach Angaben des EU-Rats Hersteller und Lieferanten von Drohnen und militärischer Ausrüstung für die russischen Streitkräfte.
Zielgruppen: Rüstungsindustrie und Schattenflotte
Zusätzlich richten sich die neuen Strafmaßnahmen gegen Akteure der sogenannten russischen Schattenflotte, also jener nicht-transparenten Tankerflotte, die zur Umgehung westlicher Ölpreisobergrenzen eingesetzt wird. Damit soll ein weiterer Kanal der Kriegsfinanzierung Russlands unterbrochen werden.
