Nachdem der Iran Israel am Sonntag mit ballistischen Raketen angegriffen hatte, flog Israel Vergeltungsschläge gegen iranische Militäranlagen und Petrochemie, während die jemenitischen Huthis mit Raketenangriffen auf Israel drohten und die Schifffahrt im Roten Meer behindern wollten.

Israels Vergeltungsschläge gegen Luftabwehr und Petrochemie

Der Iran hatte am Sonntag wieder Israel angegriffen - erstmals seit Inkrafttreten der zwischen Washington und Teheran vereinbarten Waffenruhe im Krieg, den USA und Israel am 28. Februar begonnen hatten. Nach Angaben israelischer Militärs wurden seit Sonntagabend mehr als 20 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert; die israelische Luftabwehr habe die Geschosse abgefangen. Über Jerusalem heulten Luftalarmsirenen, wie AFP-Reporter berichteten.

Israels Armee erklärte, sie habe sich auf einen mehrtägigen Konflikt mit dem Iran eingerichtet und sei zugleich auch auf einen längeren Krieg vorbereitet. Die israelische Luftwaffe griff am Montagmorgen „militärische Ziele des iranischen Terrorregimes im Westen und Zentrum des Iran“ an. Nach Armeeangaben zerstörte sie dabei neun Luftverteidigungs- und Radarsysteme sowie eine petrochemische Anlage, in der Materialien für die Raketenproduktion hergestellt worden sein sollen.