In Eisenhüttenstadt ist erstmals in Brandenburg ein Nest der Asiatischen Hornisse entfernt worden, wie das Agrar- und Umweltministerium am Donnerstag mitteilte.

Fachleute im Einsatz

Fachleute mit Spezialausrüstung rücken am Vormittag in Eisenhüttenstadt gegen die eingeschleppte Art an. Das Nest hing an einem Dachvorsprung in der ostbrandenburgischen Stadt an der polnischen Grenze. Der erfahrene Imker Holger Ackermann schätzt, dass in dem Nest an einem Dachvorsprung in Eisenhüttenstadt rund 50 bis 100 Hornissen seien.

Holger Ackermann ist Imker und Sprecher des Imkerverbands Brandenburg. Er beschrieb das Vorgehen am Fundort mit den Worten: „Man geht auf Spurensuche“ und forderte zugleich: „Man muss schnell und gut sortiert vorgehen.“

Einordnung durch das Ministerium

Ackermann betonte zudem, die Art dürfe nicht in dramatisierende Kategorien eingeordnet werden. „Es ist keine Killer-Hornisse“, sagte er. Die invasive Hornissen-Art, die hierzulande nicht heimisch ist, gilt als Gefahr für die Artenvielfalt, vor allem für Honigbienen.