Berlin, 17 Juli 2026

Ein erster CDU-Landesverband hat den Rücktritt von CDU-Fraktionschef Jens Spahn gefordert, nachdem ein Streit um ein Leihmutter-Kind die Partei erreicht hat und Kanzler Friedrich Merz unter Handlungsdruck geraten ist.

Der Konflikt um ein Kind, das von einer Leihmutter geboren wurde, hat die CDU in eine interne Führungskrise gestürzt. Erstmals verlangt ein Landesverband der Partei offen den Rücktritt des Fraktionschefs Jens Spahn. Damit ist die Diskussion nicht mehr nur ein mediales Thema, sondern eine förmliche innerparteiliche Forderung geworden, die an der Spitze der Bundestagsfraktion rüttelt.

Die Welle der Kritik richtet sich unmittelbar gegen Spahn, der als Fraktionschef eine herausgehobene Rolle in der Unionsfraktion einnimmt. Parteikreise werten den Schritt als Signal an die Bundesspitze, dass die Belastbarkeit des Fraktionsvorsitzenden in der eigenen Mitgliedschaft angezweifelt wird. Die Forderung nach einem Rücktritt gilt als ungewöhnlich scharfe parteiinterne Sanktion.