In der Nacht zum Sonntag ist in Berlin-Steglitz erneut auf ein Geschäft geschossen worden; nach Angaben der Polizei wurden keine Menschen verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall in der Osdorfer Straße im Stadtteil Steglitz-Zehlendorf. Unbekannte hatten in der Nacht auf ein Geschäft an der Ecke zum Ostpreußendamm gefeuert. Verletzte Personen habe es nicht gegeben, erklärte die Polizei. Die Ermittlungen übernahm der Angabe zufolge die Sondereinheit "Ferrum" des Landeskriminalamts.

Die Beamten sicherten Spuren am Tatort und befragten Anwohner. Hinweise auf die Täter oder ein Motiv lagen zunächst nicht vor. Auch zur Anzahl der abgegebenen Schüsse sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Hintergrund: Serie von Schussattacken

Die Sondereinheit "Ferrum" (lateinisch für "Eisen") ist auf schwere Gewalt- und Eigentumsdelikte in der Hauptstadt spezialisiert. Nach eigenen Angaben hatte sie rund neun Monate nach ihrer Gründung mehr als 600 Ermittlungsverfahren eingeleitet (Stand: 13. August): „Mehr als 600 Ermittlungsverfahren hat die Sondereinheit "Ferrum" (lateinisch für "Eisen") rund neun Monate nach Gründung eingeleitet (Stand: 13. August)."