Teheran/Washington, 22. Juli 2026
In der Nacht zum 22. Juli 2026 sind im Nordosten der iranischen Hauptstadt Teheran nach Angaben eines dpa-Reporters dumpfe Detonationen zu hören gewesen, während die iranische Flugabwehr erstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg aktiviert wurde und das US-Militär parallel eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele im Iran bekannt gab.
Explosionen und Flugabwehr in der Hauptstadt
Die nächtlichen Geschehnisse markieren eine deutliche Zäsur: Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalationsphase wurden in der iranischen Hauptstadt wieder Explosionen gemeldet. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichtete, waren im Nordosten der Millionenmetropole dumpfe Detonationen zu hören. Auch iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben.
Parallel zu den Explosionen in Teheran informierte das US-Militär über eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele im Iran. Nach Angaben des zuständigen US-Kommandos Centcom richteten sich die Angriffe unter anderem gegen militärische Kommandozentren, Drohnenlager und Flugzeughangars. Die gut einstündige Angriffswelle wurde nach rund einer Stunde für beendet erklärt, anschließend kehrte in der Hauptstadt wieder Ruhe ein.
Ziele der neuen US-Angriffswelle
Die genauen Ziele der neuen Angriffe machte Centcom nicht bekannt. Auf der Plattform X teilte das für die Region zuständige US-Kommando mit, die Angriffe sollten die Möglichkeiten des Landes schwächen, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit.
