Die Ermittler zum Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Day werten nach eigenen Angaben ein zweites Mobiltelefon des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. aus, während die Polizeipräsidentin erklärt, vor der Tat hätten keine Voraussetzungen für eine Fußfessel oder Präventionshaft bestanden.

Zweites Mobiltelefon im Fokus

Nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Auswertung eines zweiten Handys des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll auf dem Gerät geprüft werden, ob der Beschuldigte bei der Vorbereitung oder Durchführung der Tat von Dritten angeleitet wurde. Die Auswertung dauert an.

Die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel äußerte sich am Montag zum Stand der Ermittlungen. Sie erklärte: „Beim mutmaßlichen Attentäter Abdul B. gab es vor dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days am Samstag laut der Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel nicht die Voraussetzungen für eine Fußfessel oder eine Präventionshaft." Damit wies sie Vorwürfe zurück, die Sicherheitsbehörden hätten den Beschuldigten bereits vor der Tat stärker überwachen oder festsetzen müssen.