Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat am Sonntagmorgen gegen 2.00 Uhr Ortszeit den südlichen Teil der Präfektur Ibaraki nordöstlich der japanischen Hauptstadt Tokio erschüttert.
Ausmaß und Wahrnehmung im Großraum Tokio
Das Beben ereignete sich nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde am Sonntagmorgen gegen 2.00 Uhr, was 19.00 Uhr MESZ am Samstagabend entspricht. Es war in weiten Teilen des Großraums Tokio zu spüren, auch in angrenzenden Präfekturen wie Saitama und Yokohama.
Die Erschütterung traf die südliche Region von Ibaraki, die nordöstlich der Hauptstadt liegt und dicht besiedelt ist. Aufgrund der Uhrzeit schliefen viele Bewohner, als die Bebenwellen einsetzten. Berichte über größere Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.
Die Japanische Meteorologiebehörde wies darauf hin, dass Anwohner in den kommenden Tagen mit Nachbeben rechnen müssen. Die Behörde rief dazu auf, wachsam zu bleiben und sich auf mögliche weitere Erschütterungen einzustellen.
