Linke-Fraktionschefin Elif Eralp hat am Sonntag in Berlin ein mögliches Regierungsprogramm mit Beteiligung von SPD, Grünen und Linken abgelehnt und sich für dessen Stopp ausgesprochen.

Elif Eralp, Fraktionschefin der Linken in Berlin, wandte sich am Sonntag gegen eine mögliche Koalition aus SPD, Grünen und Linken. Sie plädiere dafür, ein solches Programm nicht zu beschließen, erklärte die Politikerin im Vorfeld eines Treffens ihrer Fraktion. Nach den Angaben der Linken sei das Projekt in Berlin ein Anlass für öffentliche Auseinandersetzungen innerhalb und außerhalb der Parteien.

Ein Bericht des „Spiegel“ hatte zuvor für Unruhe gesorgt. Demnach sieht Eralp die Sicherheit ihrer Familie als gefährdet an, wenn sie sich namentlich zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußert. Emde und weitere Linke unterstützen den Aktivisten dem Bericht zufolge ausdrücklich. Eralp selbst griff das Thema in ihrem Auftritt nicht auf.

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