Im WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien hat eine Schwalbe von Breel Embolo in der 70. Minute die Partie entschieden: Nach einem Eingriff des Videoschiedsrichters kassierte der Stürmer Gelb-Rot, woraufhin Argentinien die Überzahl nutzte und das Spiel 3:1 gewann.
Die Schweizer Auswahl stand im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vor der größten Herausforderung ihrer jüngeren Geschichte: Mit dem Titelverteidiger Argentinien wartete in Kansas City der amtierende Champion, angeführt von Lionel Messi, der bei diesem Turnier bereits acht Tore erzielt hatte. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin war als Außenseiter in die Partie gegangen, hatte aber bereits durch den erstmaligen Einzug in ein WM-Viertelfinale seit 72 Jahren Geschichte geschrieben.
Argentinien ging früh in Führung, doch die Schweiz kämpfte sich zurück. In der 67. Minute glich Dan Ndoye zum 1:1 aus und brachte die Eidgenossen zurück ins Spiel. Nur drei Minuten später ereignete sich die Szene, die das Spiel kippen sollte: An der Mittellinie spürte Embolo einen Gegenspieler heranstürmen und hob ab, bevor es effektiv zum Kontakt gekommen war.
Die entscheidende Szene
Der Schiedsrichter Joao Pinheiro realisierte die Situation zunächst nicht und zückte die gelbe Karte gegen den argentinischen Spieler Leandro Paredes. Der VAR meldete sich jedoch mit dem Hinweis «mistaken identity» und überprüfte den Vorgang. Auf dem Bildschirm erkannte der Unparteiische, dass Embolo erst in der Luft getroffen worden war.
