Eine 34-jährige Australierin hat am 14. Juli im Royal Brisbane and Women's Hospital eineiige Vierlingsmädchen per Kaiserschnitt geboren; die Wahrscheinlichkeit einer solchen natürlich entstandenen Schwangerschaft schätzt die behandelnde Ärztin auf etwa eins zu 15 Millionen.
Die vier Babys wurden am 14. Juli per Kaiserschnitt entbunden, wie das Royal Brisbane and Women's Hospital mitteilte. Die Mädchen heißen Emily, Harriet, Alexa und Catherine. Nach Angaben der behandelnden Spezialistin Dr. Alexa Bendall wurden die Kinder in der 28. Schwangerschaftswoche plus vier Tagen geboren, also deutlich vor dem errechneten Geburtstermin. Die Mutter und ihr Partner Jortham haben nach der Geburt insgesamt acht Kinder im Alter zwischen null und zehn Jahren.
Bemerkenswert ist der Fall aus medizinischer Sicht vor allem, weil sich die vier Embryos aus einer einzigen befruchteten Eizelle entwickelten, die mehrfach geteilt wurde. Die Babys teilten sich im Mutterleib eine gemeinsame Plazenta, verfügten jedoch über jeweils eigene Fruchthüllen. Eine Vierlingsschwangerschaft mit gemeinsamer Plazenta ist nach Einschätzung von Dr. Alexa Bendall sowohl für die ungeborenen Kinder als auch für die Mutter mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Bendall ist Fachärztin für Pränataldiagnostik und Geburtshilfe und hat die Familie von Beginn an betreut.
