Linz, 04 Juli 2026
Das Landeskriminalamt Oberösterreich hat vor einer reisenden Einbrecherbande gewarnt, die Wohnungstüren mit kaum sichtbaren Klebefäden markiert, um später unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen.
So arbeiten die Täter
Die Täter gehen laut den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler nach einem wiedererkennbaren Muster vor: An Wohnungs- und Haustüren werden dünne Klebefäden angebracht, die den Bewohnern in der Regel nicht auffallen. Kommt ein Bewohner nach Hause und öffnet die Tür, wird der Faden gelöst – bleibt er hingegen intakt, wissen die Täter, dass die Wohnung vermutlich leer steht, und können in der Folge gezielt einbrechen.
Betroffen sind nach Angaben des Landeskriminalamts vor allem Wohngegenden in Linz, Wels, Steyr und im Raum Traun. Die Täter treten demnach arbeitsteilig auf: Während ein Mitglied die Markierungen anbringt, beobachten Komplizen die Gewohnheiten der Bewohner. Die Polizei geht davon aus, dass die Bande überregional operiert und bereits seit mehreren Wochen aktiv ist.
