Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind seit Jahresbeginn mehr als 2.000 Menschen an Ebola gestorben, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte; damit erreicht der Ausbruch ein Ausmaß, das die schlimmste bisher dokumentierte Ebola-Epidemie in Westafrika 2014 bis 2016 übertrifft.
Die Demokratische Republik Kongo erlebt nach Angaben der WHO den bislang tödlichsten Ebola-Ausbruch in der dokumentierten Geschichte des Landes. Die Zahl der Todesopfer habe die Schwelle von 2.000 überschritten, teilte die WHO mit. Auch die Zahl der gemeldeten Fälle steigt demnach weiter an; Helfer warnen vor einer sich zuspitzenden Lage in den betroffenen Provinzen.
Nach Einschätzung von Jean Kaseya ist die Dynamik in den ersten zwölf Wochen des aktuellen Ausbruchs besorgniserregend: „Jean Kaseya ... hatte erst vor wenigen Tagen betont, die Zahl der Erkrankten und Verstorbenen in den ersten zwölf Wochen des Ausbruchs sei achtmal beziehungsweise mehr als sechsmal so hoch wie im gleichen Zeitraum in dem bisher schwersten Ausbruch in Westafrika in den Jahren 2014 bis 2016.“ Damit liegt die Fall- und Todesrate deutlich über dem damaligen Verlauf.
