Kinshasa, 17 August 2026

Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat nach Angaben der Gesundheitsbehörden mehr als 2.300 Menschenleben gefordert und ist damit der tödlichste Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes.

Hintergründe des Ausbruchs

Die Epidemie war Ende August 2025 in der Provinz Bulambuli, genauer im Bezirk Bulambuli, ausgebrochen und breitet sich weiter im Ostkongo aus. Die Provinzregierung und internationale Helfer kämpfen seitdem mit Impfkampagnen, Isolierstationen und Aufklärungsarbeit. Die Zahl der bestätigten Todesfälle ist nach Behördenangaben auf mehr als 2.300 gestiegen, wie die Nachrichtensendung BR24 am 17. August 2026 berichtete.

Damit übertrifft der Ausbruch laut übereinstimmenden Meldungen alle bisherigen Ebola-Epidemien in der Demokratischen Republik Kongo. Auch die bekannten Ausbrüche in Westafrika zwischen 2014 und 2016, die in Guinea, Sierra Leone und Liberia insgesamt mehr als 11.000 Tote forderten, waren regional begrenzt. Der aktuelle Ausbruch entwickelte sich für die Helfer dennoch zu einer beispiellosen Belastung, weil er sich in einem Gebiet mit aktiver Konfliktlage und eingeschränkter Infrastruktur festsetzt.