Drei Verdächtige werden von der Polizei im Zusammenhang mit neonazistischen Schmierereien an Häusern, Türen, Gartenmauern, Fenstern und Autos in der Salzburger Gemeinde Mattsee vernommen, wobei auch wegen Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz ermittelt wird.
Im Verlauf des vergangenen Wochenendes haben unbekannte Täter im Ortsgebiet von Mattsee, einer Gemeinde im Flachgau im Land Salzburg, zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge mit NS-Symbolen verunziert. Wie die Polizei am Mittwoch gegenüber der APA bestätigte, wurden unter anderem Hakenkreuze und Parolen wie „Heil Hitler" auf Hausfassaden, Türen, Gartenmauern, Fenster und Autos gesprüht. Der Vorfall hatte in der Salzburger Gemeinde Empörung ausgelöst.
Die Ermittlungen laufen den Angaben zufolge nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Wiederbetätigung gemäß dem Verbotsgesetz. Ein Polizeisprecher stellte dies am Mittwoch gegenüber der APA klar. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gelten drei Personen als tatverdächtig. Die polizeilichen Erhebungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Taten dauern an.
