Zürich, 20 August 2026
Der Schweizer Online-Apotheker DocMorris hat seine Jahresprognose angehoben, im ersten Halbjahr jedoch Sonderkosten von rund 7,6 Millionen Schweizer Franken verbucht – die Aktie konnte anfängliche Kursgewinne nicht verteidigen und zog den Titel von Redcare Pharmacy mit nach unten.
DocMorris blickt nach eigenen Angaben zuversichtlicher auf das laufende Geschäftsjahr und hat seine Prognose angehoben. Gleichzeitig wies das Unternehmen für das erste Halbjahr Sonderaufwendungen von rund 7,6 Millionen Schweizer Franken aus. Diese Belastungen stehen laut Unternehmen im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Ludwigshafen sowie der Umsetzung einer neuen KI-Strategie.
Die Sonderposten drücken damit unmittelbar auf die Halbjahresergebnisse, auch wenn der Konzern insgesamt auf Wachstumskurs bleibt. DocMorris erklärte, dass die Schließung des Standorts Ludwigshafen Teil eines umfassenden Umbaus sei, mit dem das Unternehmen Kosten senken und Prozesse stärker automatisieren will. Die eingeleitete KI-Strategie soll unter anderem Abläufe im Versand, in der Kundenkommunikation und in der Logistik effizienter machen.
