Berlin, 06 August 2026

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat für das vergangene Jahr 261 Badetote in Deutschland registriert und damit einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat ihre Ertrinkungsstatistik für das vergangene Jahr vorgelegt. Demnach sind in deutschen Gewässern 261 Menschen ertrunken, wie die Organisation mitteilte. Damit fällt die Bilanz schlechter aus als in den Vorjahren, in denen die Zahl der Badetoten bereits auf einem hohen Niveau gelegen hatte.

Die meisten Todesfälle ereigneten sich demnach in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – drei Bundesländern mit vielen Flüssen, Seen und Küstenabschnitten. Die DLRG wertet für ihre Statistik alle polizeilich erfassten Ertrinkungsunfälle in Binnengewässern und an den Küsten aus.

Schwerpunkte in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

DLRG-Präsidentin Ute Vogt warnte, dies zeige, dass es besonders dort lebensbedrohlich werden könne, wo keine Rettungskräfte vor Ort seien, die im Notfall schnell Hilfe leisten könnten. Sie verwies darauf, dass an vielen Badestellen keine professionelle Wachbesetzung vorhanden ist und damit im Ernstfall Minuten vergehen können, bis Hilfe eintrifft.