Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat für den Juni 2026 mindestens 99 Ertrunkene in Deutschland gemeldet – so viele wie seit dem Hitzesommer 2003 nicht mehr, wie die Organisation am Sonntag in Bad Nenndorf mitteilte.

Höchster Juni-Wert seit dem Hitzesommer 2003

Im Juni sind in Deutschland mindestens 99 Menschen ertrunken – so viele wie seit 23 Jahren nicht mehr. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) veröffentlichte die Bilanz am Sonntag in Bad Nenndorf. Damit erreicht der Juni 2026 den höchsten Stand seit dem Hitzesommer 2003, als 107 Menschen in deutschen Gewässern ums Leben kamen.

Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte Wasserrettungsorganisation der Welt – mit knapp 630.000 Mitgliedern. Ihre Auswertung zeigt, dass die meisten tödlichen Unfälle (55) ereigneten sich im Juni in Seen. 21 Menschen ertranken in Flüssen, jeweils sechs in Schwimmbädern, im Meer und in Kanälen.