Österreich hebt sein Digitalisierungsbudget im Bundeskanzleramt bis 2028 auf bis zu 130 Millionen Euro an, wie Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) bei einem Pressetermin im Bundeskanzleramt bekanntgab.

Wachstum nach Sparkurs

Nach zwei Jahren knapper Kassen fließt wieder deutlich mehr Geld in die Digitalisierung der österreichischen Verwaltung. Wie Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) diese Woche bei einem Pressetermin im Bundeskanzleramt erläuterte, soll das Budget im Jahr 2028 auf bis zu 130 Millionen Euro anwachsen. Einschließlich der Mittel für die Initiative "Public AI" und weiterer Ermächtigungen stünden 2027 bis zu 117 Millionen und 2028 bis zu 130 Millionen Euro zur Verfügung, sagte Pröll.

Damit steigt das Digitalisierungsbudget gegenüber 2026 um bis zu 46 Prozent im Jahr 2027 und um 62 Prozent im Jahr 2028. Das entspreche einem Anstieg von bis zu 46 Prozent im Jahr 2027 bzw. 62 Prozent im Jahr 2028 gegenüber 2026. Im Bundeskanzleramt selbst wachsen die Mittel von 57,3 Millionen Euro auf 97,2 Millionen Euro im Jahr 2027 und auf 102,5 Millionen Euro im Jahr 2028.