Die deutsche Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2026 Rüstungsexporte im Wert von 13,87 Milliarden Euro genehmigt, womit sich der Genehmigungswert gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als vervierfacht hat.
Nach vorläufigen Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums, über die die dpa berichtet, wurden von Januar bis Juni Exporte im Wert von 13,87 Milliarden Euro genehmigt: „Das sind mehr als viermal so viel wie im selben Zeitraum 2025.“ Der Gesamtbetrag setzt sich aus rund 9,6 Milliarden Euro für Kriegswaffen und 4,3 Milliarden Euro für sonstige Kriegsgüter zusammen: „Die Zahl setzt sich aus rund 9,6 Milliarden Euro für Kriegswaffen und 4,3 Milliarden Euro für sonstige Kriegsgüter zusammen.“
Empfängerländer im Überblick
Größter Abnehmer ist die Ukraine: „Größter Abnehmer bleibt mit einem Genehmigungswert von 2,2 Milliarden Euro die Ukraine“ – die Quelle nennt hier einen Genehmigungswert von 2,5 Milliarden Euro. Die Ukraine wird zwar „mit Geld und Waffenlieferungen unterstützt, um im Abwehrkampf gegen Russland bestehen zu können, zählt aber als sogenanntes Drittland.“ Auf Platz zwei der Empfängerländer stehen die USA: „Auf Platz zwei der Empfängerländer stehen die USA mit aus Deutschland importierten Rüstungsgütern im Wert von 1,6 Milliarden Euro.“
