Die österreichische Regierung bereitet einen Dachfonds für Start-ups vor, der Anfang 2027 starten und junge Unternehmen mit zusätzlichem Risikokapital versorgen soll.

Nach mehreren schwachen Jahren soll das neue Vehikel frisches Geld in die heimische Start-up-Landschaft bringen. Wie die Austria Presse Agentur unter Berufung auf die Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner berichtet, ist der Start des Dachfonds für Anfang 2027 vorgesehen. Der Fonds soll privates Kapital bündeln und gezielt in junge, innovationsstarke Unternehmen in Österreich investieren.

Der Hintergrund ist eine ausgeprägte Investitionsflaute. Wie aus Daten hervorgeht, die unter anderem von EY im Start-up-Barometer veröffentlicht wurden, sind die Start-up-Investments in Österreich zwischen 2022 und 2025 stark zurückgegangen. Als Hauptgründe gelten das Ende der Niedrigzinspolitik und eine insgesamt stagnierende Wirtschaft, die Investoren vorsichtiger agieren ließ.

Hintergrund: Investitionsflaute seit 2022