Die drei chinesischen Raumfahrer Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang landeten am Abend des 29. Mai 2026 mit ihrer Rückkehrkapsel sicher in der Wüste Gobi im Nordwesten Chinas.
Die Crew der Mission Shenzhou 21 verbrachte mehr als 200 Tage im Weltraum und stellte damit einen neuen Rekord für die längste Einzelmission chinesischer Astronauten auf, wie der Deutschlandfunk berichtete.
Notfallplan nach Schäden durch Weltraumschrott
Ursprünglich war die Mission für eine kürzere Dauer geplant, doch ein Zwischenfall vor der regulären Crew-Ablösung im November führte zu einer Verlängerung des Aufenthalts.
Weltraumschrott hatte die Rückkehrkapsel der Vorgängermission Shenzhou 20 beschädigt. Daraufhin musste die Shenzhou-21-Crew ihre eigene Kapsel aufgeben, damit die Shenzhou-20-Besatzung sicher zur Erde zurückkehren konnte.
Im Rahmen eines Notfallplans schickte die Missionskontrolle das ursprünglich für später vorgesehene Raumschiff Shenzhou 22 unbemannt ins All. Die Shenzhou-21-Crew kehrte schließlich mit diesem Raumschiff zur Erde zurück.
