Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) erhöht mit 1. Juni den Behandlungsbeitrag für Arztbesuche von derzeit zehn auf 20 Prozent.

Die Entscheidung wurde von der Hauptversammlung der BVAEB getroffen und auf der Homepage der Versicherung bekannt gegeben. Als Begründung wurde angeführt, dass das Leistungsniveau trotz der angespannten Budgetsituation auch in Zukunft sichergestellt werden müsse.

Der Schritt bedeutet eine Rückkehr zum Selbstbehaltssatz, der bereits vor April 2016 galt. Damals wurde der Behandlungsbeitrag unter dem damaligen Namen BVA – Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter – von 20 auf zehn Prozent halbiert.

Rückkehr zum alten Satz nach zehn Jahren

BVA-Generaldirektor Gerhard Vogel bezeichnete die Senkung 2016 als "einen weiteren Schritt zur finanziellen Entlastung unserer Versicherten". Nun, etwas mehr als zehn Jahre später, wird diese Entlastung rückgängig gemacht.